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Johann W. Brandner - Soziologe The proof of the pudding is in the eating. Mit Empowerment zur Gestaltung und Mitbestimmung der Gesellschaft von „Unten“ - kontra der Steuerung durch die bürgerlichen Eliten von „Oben“. Das Desaster der heutigen bürgerlichen Gesellschaft ist vor allem sozial spürbar. Die „Ohnmacht“ und „Handlungsunfähigkeit“ der von der Krise Betroffenen resultiert aus einer Integration in die Gesellschaft durch Sozialisationsprozesse. Verbunden damit ist das Phänomen der Entfremdung. Rahel Jaeggi versteht Entfremdung als Indifferenz und Entzweiung, Machtlosigkeit und Beziehungslosigkeit sich selbst und einer als gleichgültig und fremd erfahrenen Welt gegenüber. Der Vortrag erklärt das Phänomen Entfremdung an Hand der aktuellen Analysen von Karl Marx. Ausgehend von Antonio Gramscis „Kritik des Alltagsverstandes“ entwickelt Brandner ein Empowermentkonzept, dass die Handlungsfähigkeit subalterner Schichten fördert. Die Stabilität eines sozialen Systems hängt nach Auffassung des US-amerikanischen Soziologen C. Wrigth Mills von der Integration gemeinsamer kultureller Werte ab. Inwiefern wird durch die ökonomische Krise des Kapitalismus diese Integration nun gefährdet ? Welche Chancen und Möglichkeiten ergeben sich auf Grund der aktuellen Situation für Empowerment? |